Der „Galileo“ ist ein Vibrationstrainingsgerät zur Behandlung von Muskel und Skelett (Knochen) Erkrankungen.
Ursprünglich wurde das Gerät für die Raumfahrt entwickelt und mittelweile wird es in den Arztpraxen, Kliniken und Praxen für Physiotherapie eingesetzt.
Das Funktionsprinzip ist auf dem physiologischen (natürlichen) Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen aufgebaut.
Eine schnelle „Wipp-Bewegung“ (wie eine Wippe) mit regulierbarer Amplitude (maximale Auslenkung) und Frequenz (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) der Plattform (auf der der Patient steht) führt zu einer „Kipp-Bewegung“ des Beckens, welche identisch wie beim Gehen ist, aber viel häufiger.
Um den Ausgleich der Bewegung zu schaffen, reagiert der menschliche Körper mit Muskelkontraktionen (aktive Verkürzung eines Muskels). Diese wechseln zwischen rechten und linken Körperseiten.
Ab einer Frequenz von 12 Hz sind die Muskelkontaktionen Reflexgesteuert.
Ein Training von 3 Minuten bei einer Frequenz von 25 Hz ist gleicht (was die Muskelkontraktionen angeht) einer Gehstrecke von ca. 4.500 Schritten.
Beim Training mit Galileo wird die Wirbelsäule angeregt, was dazu führt, dass nicht nur die „sichtbare und tastbare Muskulatur“, sondern auch die tiefliegende Rücken und Bauchmuskulatur „erreicht“ wird.