Die Akupunktur (von lat. acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dünne Nadeln werden in die bekannten Akupunkturpunkte „eingestochen“.
Die Einstichpunkte liegen über den gesamten Körper verteilt auf so genannten Meridianen oder Energiebahnen, in denen die körpereigene Energie (das Qi) fließt. Diese Energie tritt an über hunderte von Punkten an die Hautoberfläche und fließt dabei durch 12 Hauptmeridiane, denen nach der chinesischen Medizin bestimmte Organe bzw. Funktionen zugeordnet sind. Die einzelnen Akupunkturpunkte sind auf Grund alter Erfahrungen festgelegt worden.
Die Akupunktur dient - wie alle anderen Methoden der TCM - der Erhaltung des Gleichgewichts von Yin und Yang. Krankheit entsteht nach traditioneller Ansicht, wenn diese Harmonie gestört ist. Die Lebensenergie, die durch die Meridiane (Energiebahnen) strömt, darf nicht blockiert werden. Durch Akupunkturnadeln kann sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte sediert oder stimuliert werden.
Lokal kann es zu einer vorübergehenden Hautrötung, einem Wärmegefühl oder (selten) zu Unwohlsein kommen. Ebenfalls selten können Hämatome auftreten. Bei den ersten zwei bis drei Behandlungen kann es zu einer kurzzeitigen Verschlechterung der Beschwerden kommen.